Italien Tour 9.12. bis 11.12.2003

Mailand - Turin - Mailand

Da der FCK schon frühzeitig aus dem UEFA CUP ausgeschieden war, wollten Alex und meine Wenigkeit uns doch noch ein Europapokal spiel im Ausland ansehen. Alex hatte zwar erst den Plan eine Tour nach Malta zu starten, da ich aber für diese Tour nicht genug Urlaub mehr zur Verfügung hatte, entschloss man sich für eine Tour nach Italien, da wir beide noch kein einziges Spiel dort gesehen hatten. Alex suchte dann die beiden Champions League Spiele aus: Das erste sollte das Spiel des AC Mailand gegen Celta Vigo sein, das andere die Begegnung von Juventus Turin gegen Olympiakos Piräus.

Am 9.12.03 sollte es dann soweit sein, um kurz nach vier hieß es für mich aufstehen und fertig machen für unsere drei Tages-Tour. In Marnheim erwartete mich dann schon Alex und von dort aus wurden wir zum Flughafen nach Hahn gebracht. Man war früh genug dort um noch einen Kaffee zu sich zunehmen und noch einwenig am Computer Spielautomat zu verbringen und sich auch dort noch in die Bestenliste insclusive Foto einzutragen. Gegen acht Uhr ging dann unser Flug und nach 1 1/2 Stunden landete man auf dem Flughafen von Bergamo. Von dort aus ging es per Bus nach Mailand in einen Vorort. Dort war man kurz etwas orientierungslos, hatte aber dann doch recht schnell raus gefunden wie wir an den Hauptbahnhof, in dessen nähe wir unser Hotel gebucht hatten von Mailand kommen würden. Per U-Bahn ging es dann auch recht flott zum HBF. Was uns jetzt Schwierigkeiten machte und uns die ganz übrige Fahrt noch aufregen würde, war das Verständigungsproblem, da kaum ein Italiener hier Englisch oder Deutsch konnte. Das Hotel fand man dann doch recht schnell und so stellte man dort seine Sachen im Zimmer ab und begab sich in die Stadt.

 

 

 

Den Weg dort hin legte man nicht mit der U-Bahn zurück sondern zu Fuß um sich die Stadt etwas genauer zu betrachten. Unserer besonderer Augenmerk lag natürlich darauf die Mailänder Scala und den Dom zu sehen, aber auch die vielen älteren Bauwerke und Kirchen auf dem Weg dort hin. Der Dom und die Scala sind schon beeindruckend, doch ansonsten ist Mailand wirklich nicht besonders sehens wert. Nachdem man sich in einer Pizzaria gestärkt hatte trat man den Rückweg zum Hotel an um sich für das Spiel heute Abend fertig zu machen. Auf dem Platz vor der Scala entdeckte man noch einen kleinen Menschneauflauf, welcher hauptsächlich aus pubertierenden Teenies bestand, wir wussten erst nicht so recht was los war, doch nach einiger Zeit war es uns klar: Sie riefen einer Person auf der Empore der Scala zu, es musste wohl irgendein Italienischer Popstar sein, nämlich Tiziano, uns beiden war er eher unbekannt, aber er hatte scheinbar auch schon in Deutschland einen Nummer 1 Hit und ist in Italien eine Popikone.

 

 

Gegen 18 Uhr machten wir uns dann per U-Bahn auf den Weg zum Guiseppe Mezza Stadion. Die letzten hundert Meter bis zum Stadion legten wir per Bus zurück. Alles weitere zum Stadion das drum herum und zum Spiel findet ihr im Bericht:

 

 

 

 

Nach dem Spiel ging es dann per U-Bahn zurück ins Hotel, vorher nahm man aber noch eine Pizza in einem Restaurante zu sich. Übrigens haben wir in verschiedenen lokalen während unserer  ganzen Tour gespeist, und nirgends fanden wir ein lokal in dem wir nicht für ein 0,4 l Bier weniger als 4,00 € zahlen hätten müssen. Die Riesen Pizzas hatten einen normalen Preis zwischen 5€ und 8€. Nach unserem Abendessen und noch etwas Italienischem Fernsehen mit der Berichterstattung über den Champions League Spieltag legte man sich dann gegen zwei Uhr schlafen.

Der nächste Morgen begann dann für uns gegen neun mit einem Frühstück das doch etwas enttäuschend war. Auf das Frühstück in unserem Hotel hätte man gut und gerne verzichten können, so armselig und schlecht war es.

 

Danach packte man seine sieben Sachen und es ging per Bahn nach Turin. nach 1,5 Stunden erreichte man die Stadt der Olympischen Winterspiele 2006. Das erste was man feststellte, hier war es bei weitem nicht so hektisch wie in Mailand am Tag zuvor. Das Hotel fand man auch gleich und so begab man sich in die Stadt um sich diese einmal näher anzusehen. Zuerst stand einmal das Finden eines Schuhladens auf dem Programm, da ich mir in meinen Schuhen ein sehr schmerzhafte Blase gelaufen hatte und ich jetzt mir ein paar bequemere Turnschuhe zulegen wollte. Diese waren auch nach einigem suchen dann auch gefunden worden, und so bumellte man noch etwas durch die Turiner Einkaufsstraße. In der Pizzeria neben unserem Hotel nahmen wir dann unser Mittagessen zu uns. Wo man die für diese Tour beste Pizza zu sich nahm und in dieser Pizzeria nahmen wir dann auch abends nach dem Spiel noch einmal Speis und Trank zu uns. Da man etwas Schwierigkeiten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in Turin hatte nahm man für ans Stadio Della Alpi das Taxi in anspruch.

 

Alles weitere zum Spiel Juventus Turin gegen Olympiakos Piräus und zum Della Alpi im Bericht.

 

 

 

 

Die Nacht war auch in Turin wieder sehr kurz da am heutigen Donnerstag noch ein langes Programm auf uns wartete. Der Tag begann mit der Besichtigung des alten Stadion Communale in Turin, in dem lange Zeit der AC Turin noch spielte, welches aber jetzt komplett umgebaut wird. Mehr dazu im Stadionbericht dazu:

 

  • Bericht Stadio Communale Turin

(Folgt)

 

Im Hotel haben wir nach der Besichtigung dann ausgescheckt und es ging per Bahn zurück nach Mailand. Dort gab man sein Gepäck am Bahnhof ab und man fuhr zu der Arena Civica in der Mailänder Stadt. Alles Weitere im Bericht zur Arena:

 

  • Bericht und Fotos zur Arena Civica

(Folgt)

 

Danach ging es dann wieder an das Guiseppe Meazza Stadion, da man sich noch das Museum des AC Mailand und von Inter Mailand ansehen wollte, für die Stadionbesichtigung reichte uns leider nicht mehr die Zeit.

 

  • Zu den Fotos und zum Bericht des Museum

(Folgt)

 

Danach ging es dann zurück zum Bahnhof, schnell das Gepäck abgeholt und dann wieder zur Busstation um unseren Bus zu erreichen der uns wieder zum Flughafen nach Bergamo bringen sollte. Von dort aus startete dann unser Flieger nach Hahn. Gegen 23 Uhr war ich dann endlich wieder von einer wirklich sehr geilen Tour zurück und am nächsten Tag hieß es für mich wieder Arbeiten, welches mir an diesem Tag dann doch etwas schwer viel, da die Tour doch ihre Spuren hinterlassen hatte.

 

 

S. Scheffler